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17.11.2017

Von: dimei

Gesamtbericht 11./12. November

Regionalliga Nordrhein

Tusem II – TuS 82 Opladen 30:30 (15:16). Der Befreiungsschlag blieb erneut aus. Nach der Punkteteilung mit dem Tabellenvierten befinden sich die Zweitvertretung des Tusem weiter mit 6:12 Punkten weiter in der Abstiegszone mit nur zwei Zählern vor dem Vorletzten Neuss/Düsseldorf II.

Es war in intensives und ausgeglichenes Spiel, mit dem besseren Start für die Gastgeber, die in der 1. Minute durch Sezgin Sayin und und Joshua Schlüter mit 2:0 in Führung gingen. Nach dem 5:3 (6.) drehten  die Gäste durch zwei Treffer von Joscha Rinke (9.) das Spiel zur 6:5_Führung um. Der Tusem konterte durch Schlüter, Jordi Weisz (3) und Marcel Daamen zum 11:8 (16.). Die Auszeit von Gäste-Coach Fabrice Voigt zeigte Wirkung. Opladen drehte das Spiel und setzte sich bis zur 36. Minute auf 22:16 ab. Beim 19:24 (40.) sah sich Trainer Daniel Haase zu einem Team Timeout gezwungen. Seine Mannschaft kam zurück, glich in der 58. Minute durch Calvin Stattrop  zum 29:29 aus. Nach dem erneuten Rückstand krönte  Jordi Weisz 56 Sekunden vor der Schlusssire seine starke Leistung mit mit dem wichtigen neunten Treffer zum Endstand.

Trotz des erneuten Punktverlustes war war Trainer Daniel Haase zufrieden mit der Einstellung seiner Mannschaft: „Vor allem die Moral hat nach dem deutlichen Rückstand Mitte der zweiten Halbzeit gestimmt. Wir müssen und leider Punkt für Punkt mühsam an das Mittelfeld heran arbeiten. Besonders hervorheben möchte ich den treffsicheren  Jordi Weisz aus dem Rückraum.“

Tusem: Hoven, Christmann, Heissenberg; Weisz (9), Stattrop (2), Schlüter (7), Haertler (2), Schmidt, Daamen (2), Tovornik (3), Engels, Crowther (1), Sezgin (3), Stumpf (1).

Oberliga

SG Überruhr – HSG Wesel 24:19 (12:10). Die Überruhrer glichen mit dem zweiten Sieg in Folge erstmals ihre Punktekonto (8:8) aus und schoben sich in Mittelfeld vor. Ohne den verletzten Pierre Sieberin im rechten Rückraum hatten die Gastgeber jedoch erhebliche Startschwierigkeiten. Bei nur einem Treffer von Lars Kürten zum 1:2 lagen sie in der 8. Minute mit 1:4  hinten, glichen drehten das Spiel nach dem 4:6 bis zur 14. durch Treffer von Nikolai Gregory, Thomas Eller und Tim Reinhardt zur 7:6-Führung. Die Begegung wurde nun  ausgeglichen. Nach dem 14:13 (37.) setzten sich die Überruhrer auf 17:13 und 20:15 (49.) ab. Wesel machte es noch einem spannend (20:18), war nach einem 4:0-Lauf der Überruhrer in der 59. Minute aber endgültig geschlagen.  Pierre Sieberin, der das Spiel nur als Zuschauer begleiten konnte, bescheinigte der Abwehr erneut eine starke Leistung: „Wir haben nahtlos an den Auftritt gegen Wuppertal angeknüpft. Torwart Jakob Skolik war mit 16 gehaltenen Bällen erneut der große Rückhalt. Es war kein schönes Spiel. Nach schwachen ersten zehn Minuten haben wir den Kampf angenommen und das Spiel weitestgehend dominiert. Nachdem es beim ??? Noch einmal hektisch wurde, sind wir nach einer Auszeit entscheidend weg gezogen.“

SGÜ: Skolik, Ridder; Reinhardt (2), Kürten (1), Graef (1), Krüger (4), Koenemann, N. Birkenstock (6), Eller (4), Markowicz, Batz (2), Keller, Gregory (4), Thomas.

Verbandsliga

MTG Horst – Turnverein Ratingen 34:25 (17:13). Für den Horster Sprecher Carsten Stepping war es die beste Saisonleistung: „in einer vollen Wolfskuhle und zusätzlich motiviert durch die super Stimmung von den Rängen setzte die Mannschaft die Zielvorgabe ihres Trainers Daniel van den Boom konsequent um. Auch der Coach war begeistert: „Es war eine tolle Vorstellung der gesamten Mannschaft. Durch den Sieg konnten wir unseren Platz in der Spitzengruppe weiter festigen. So kann es weitergehen.“

Mit einer schnellen 6:1 Führung (8.) wurden früh die Weichen auf Sieg gesetzt. Die Ratinger versuchten vergeblich, die MTG-Offensive mit wechselnden Abwehrformationen aus dem Konzept zu bringen. Auch die doppelte Manndeckung gegen den Horster Rückraum half wenig. Spätestens nachdem sich die Gastgeber  zu Beginn der 2. Halbzeit auf 20:13 absetzten, war das Spiel gelaufen. Tore MTG: Hoffmann (8); Griese (6/3); Bajorat (5), Syperek (4); Delsing (3); Kurowski, Mahr, Vogt (je 2); Reketat, Neumann.

TuS Wermelskirchen 07 – Kettwiger SV 31:31

Die Kettwiger setzten ihre Erfolgsserie für. Sie blieben mit 8:2 Punkten auch im fünften Spiel ungeschlagen. Trainer Marvin Leisen war dennoch nicht zufrieden: „Es war eine schwache Leistung, die dennoch fast mit einen glücklichen Sieg gekrönt wurde. Wermelskirchen gelang der Ausgleich nach Ablauf der Zeit mit einem direkten Freiwurf in den Winkel durch den  elffachen  Torschützen Yannik Faust.“

Der KSV hatte von Beginn erheblich Schwierigkeiten sein Spiel zu finden und wirkte hälftig zu langsam und zu unkonzentriert. Vor allem die Abwehr hatte in den ersten 40 Minuten kaum Zugriff auf den starken Wermelskichener Rückraum, der auch die Kreisläufer präzise in Szene setzte. Die Folge war ein ständiger Rückstand von drei bis vier Toren. Hinzu kam noch der Ausfall von Marc Bing, der sich kurz vor dem Wechsel verletzte. In der Schlussphase wurde der KSV stärker und ging durch einen 3:0-Lauf mit 31:30 durch Lennard Möller in Führung. Dann kam aber der sehenswerte Auftritt von Yannik Faust. Tore KSV: Pfeiffer (9), Bing (6), Käsler (5), Leisen (4), Möller, Schwartz, Röckmann (je 2), Deege.

Landesliga

SG Neuss/Düsseldorf III – DJK GW Werden 30:31 (17:16). Das stark ersatzgeschwächte Team von Trainer Dirk Brill zeigte eine starke kämpferische Leistung und ging  durch einen 5:0-Lauf mit 23:19 in Führung. Die Gastgeber kam in den Schlussminuten durch vier Treffer in Folge das Spiel noch einmal spannend. Ein Sonderlob ging an die Haupttorschützen Pfeffer (11) und Hebmüller (8). Weiter für Werden: Kerger (3), Krauthausen, Dewald, Vollmer (je 2), Clasen, Gauselmann, Völker.

TV Cronenberg – SuS Haarzopf 25:31 (12:14). Es war ein „bitterer Punktverlust für den Cronenberger Trainer Christian Herkel: „Nach einer erneuten Heimniederlage gegen einen direkten Konkurrenten, finden wir uns nach etwa einem Drittel der Saison auf einem Abstiegsplatz wieder. Das Spiel verlief bis zur Pause weitgehend ausgeglichen. Danach unterliefen uns allerdings zahlreiche individuelle Fehler, die die Gäste aus Haarzopf fast ausnahmslos mit einem direkten Gegentor bestraften.“ Tore TVC: Jung (9), Immel (6), Kullik (4), Schäfer (3), Sonnenberg (2), Kapitzke;

ETB – Ohligser TV II 23:26 (8:13). „Wir sind weiter außer Form“, zog der zweifache Torschütze Matthias Kuth Bilanz. Der ETB, der kurzfristig auch auf die erkrankten Christian Ramming und Jan Mauschewski verzichten musste, kassierte die zweite Niederlage in Folge und verlor damit den Anschluss an die Tabellenspitze. Nach völlig verschlafenem Beginn lagen die Schwarz-Weißen  schon mit sieben Toren in Rückstand. Viele technische Fehler und eine schlechte Chancenverwertung prägten auch heute das Spiel der Mannschaft. Mit einer offensiveren Deckung kam der ETB noch einmal auf drei Tore heran, konnte die routinierten Gäste aber nicht mehr gefährden.Tore ETB: Dressler (7), Offermann, Rüschhoff (je 4), Uftring (3), Dambeck, Kuth (je 2), Fiederling.

Fortuna Düsseldorf – SG TuRa/Altendorf 25:24 (13:14). Die Altendorfer konnte die gute Leistung aus dem Sieg gegen den ETB nicht bestätigen. Im ersten Durchgang hatten die Gäste Vorteile und führten mit 14:11. Nach dem Wechsel wurden die Düsseldorfer stärker und setzten sich auf 17:14 ab. „In der ausgeglichenen Schlussphase vergaben wir 15 Sekunden vor dem Abpfiff die Chance auf den Ausgleich“, ärgerte sich Co-Trainer Dirk Grzeganek. Tore SG: Lutz (11),  Vandamme (5), Wanner (3), Neumann (2),  Wienholt, Karalic,  Greskämper.

DJK VfR Mülheim-Saarn – Kettwiger SV II 31:20 (10:9). Nach einem 2:6-Rückstand (12.)  kämpften sich die Kettwiger nach dem Team Timeout  bis zum 9:8 (25.) heran, gingen aber in der letzten Viertelstunde gegen den Favoriten unter. Tore KSV: Roth (5), P. Müller (4), Graefer, Beede(je 3), R. Schinke (2), Scheid,  Averbeck, J. Müller.

Bezirksliga

ETB II – DJK Altendorf 09 12:31 (2:15). Durch den ungefährdet Sieg führen die Altendorfer weiter die Tabelle an. Tore ETB: Schulze (3), O. u. H. Merzenich, Krupkat (je2), Gath, Thesing, Masuth. Tore Alt.:Wickhorst (8), Godde (6), Peitzmeier (5), Hammer (4), Faerber (3), Fischenich (2), Roeser, Mehrtens, Thiesmann.

HSG am Hallo – SG Überruhr II 36:24 (16:7). Ein überraschend deutlicher Erfolg für das Team von Trainer Oliver Wysk gegen die bisher überzeugende SGÜ-Zweitvertretung. Tore HSG: Brandenberg (10), Abo Shokor (8), Vladic (6), Gehenio (5), Strahlendorf (2), Muehlen, Pohl, Reiners, Jenzowski, Kleine. Tore SGÜ: Benz, Siepmann (je6), Reimann (4), Losacker, Scholten (je2), Tworuschka, Rademacher, Heyer, Krampf

TV Kupferdreh – DJK Winfried Huttrop II 22:27 (8:8). Tore Kupferdreh:  Stennes (5), Hemmer, Meyer (je4), Achterfeld, Rammler (je3), Mallouschek, Schluerscheid, Fischer. Türe Huttrop: Hepprich (7), Otto (5), Krupp, Kossmann (je4), Belau (3), Klee (2), Baschour, Gollan. 

DJK GW Werden II – SG Tura Altendorf II 19:26 (6:14). Tore Werden: Kuzminski (7), Brinken (5), Baltes (4), Gruender (2), Bous. Tore Tura: Hellebrand (13), Griese (5), Heiter (3), Heller (2), Kuhlmann, Posselt, Scheffel.

Tusem III – MTG Horst II 26:32 (12:19). Tore Tusem: Schmitt (8), Bruening (5), Kosmala (4), Dohm, Buttke, Al Mjadami, Wessoly (je2), Seitz. Tore MTG: Gerling, Unthan (je7), Heiming (4), Ghesla, Gross, Frings (je3), Hospodrsch, Marx (je2), Hegemann.

 

Frauen-Verbandsliga

SG Überruhr III – SC Waldniel 27:23 (12:10). Tore: Spliethoff (11), Breddemann, Kuepper (je5), Bey, Krueger (je3).

SG Überruhr II – HG Kaarst/Büttgen 27:25 (12:11). Tore: Rautenberg (7), Schmidt, Veutgen (je4), Delsing, P. Schick (je3), Passlick, Scheffler (je2), Meier, H. Schick.

HSG SC Phönix/DJK GW Werden – SSG Wuppertal/HSV Wuppertal II 24:22 (11:10). Ein wichtiger Sieg für die HSG im Kampf um den Klassenerhalt. Tore: Falke (8), Abberger (5), Majic (4), Mertes (3), Nowicki, Simmes, Berking, Roth.

Frauen-Landesliga

Niederbergischer HC – SG1 ETB/Altend./R 19:12 (12:4). Tore: Goerges, Rautenberg (je3), Bohnau, Schraeder (je2), Fehlauer, Mikus.

SG Überruhr IV – TuS Treudeutsch Lank II  21:23 (11:12). Tore: Kuerten (5), Tasche (4), Kohl, Servaty (je3), Pollmeier, Luhmer (je2), Landwehr, Maddahi Geshnizgani.

 

A-Jugend-Bundesliga

HSG Neuss/Düsseldorf – Tusem 30:23 (20:15). Das war keine Werbung für das Top-Treffen am heutigen Mittwoch um 19 Uhr auf der Margarethenhöhe gegen den TSV GWD Minden.  Der Tusem fiel damit auf den dritten Tabellenplatz zurück, kann sich jedoch durch einen Erfolg wieder an die Spitze setzen. Völlig konsterniert zog Daniel Haase nach dem schwachen Auftritt Bilanz: „Diese Niederlage ist schon frustrierend. Vor allem die Selbstaufgabe in der ersten Halbzeit war derbe. Der Ausfall des Top-Torschützen Luca Witze hat uns anscheinend gelähmt. Das müssen wir gegen Minden unbedingt  abschütteln".

20 Gegentore in einer Halbzeit haben schon einen Seltenheitswert für den Essener Nachwuchs. Dabei schien zunächst alles normal zu laufen. Die HSG legte mit 2:0 vor und behauptete den Zwei-Tore-Vorsprung bis zum 11:9 (20.) Mit einem 4:1-Lauf innerhalb von vier Minuten setzten die Gastgeber ein erstes Ausrufezeichen. Von diesem Schock erholte sich das Haase-Team nicht mehr. Beim 17:24 versuchte der Coach während des Team Timeout seine Mannschaft neu einzustellen und in der letzten Viertelstunde noch einmal eine Aufholjagd zu starten. Der neunfache Torschütze Sebastian Barentzen konterte zum 25:17 und sorgte damit für die frühzeitige Entscheidung.

Tusem: Bornkamm, Borchert; P. Arens (1), Allzeit (1), Daamen (3), Sprick, H. Ingenpass (2), Grande (1), Brill, Crowther (2), Rolf (3), Horn (2), Freitag (8), N. Ingenpass.

Minden kommt nach dem 39:23-Sieg gegen den Bergischen HC als neuer Tabellenführer mit breiter Brust zum Nachholspiel auf die „Höhe“. Die ursprünglich für dien 5. November vorgesehene Begegung wurde zum Unwillen des Tusem durch den Deutschen Handballbund verlegt.

"Wir haben gegen Neuss viel zu unkonzentriert und teilweise fahrlässig verteidigt. Besonders auf den Aussenposition wurden wir gnadenlos bestraft. Das müssen wir gegen Minden ändern. Trotzdem harken wir Neuss jetzt ab und schauen nach vorn. Minden ist der Favorit in der Gruppe. Nach der dubiosen Spielverlegung sind die Ostwestfalen jetzt auch komplett im Rückraum. Mit Simon Strakeljahn, Maximilian Nowatski und Jerrit Jungmann besitzen sie  herausragende Spieler. Der mögliche Ausfall von Luca Witzke kann keine Generalentschuldigung sein“, weis Haase.


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Da das erste Turnier am 13.01.2018 in der SH Am Hallo ausfallen musste, weil die Halle gesperrt ist, findet das erste Mini-Turnier am 27.01.2018 in der SH Goetheschule statt.