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08.11.2017

Von: dimei

Gesamtbericht 04./05. November

Regionalliga Nordrhein

VfB Homberg – Tusem II 22:20 (11:10). Die Zweitvertretung des Tusem verpasste den Sprung ins Mittelfeld und läuft nach acht Spielen weiter ihren Ansprüchen hinterher. Bei nur zwei Punkten auf einen Abstiegsplatz wächst der Druck auf das Team und  Daniel Haase, der erneut nur mit der Defensive zufrieden sein konnte. Der Angriff ließ wieder einmal eine Reihe von klaren Chancen ungenutzt - darunter in der Schlussphase drei Siebenmeter. „Neben der sehr gut aufgestellten 5:1-Deckung war ich vor allem mit dem  Torwart Elias Hoven zufrieden.  Wir haben es aber nicht geschafft ins Tempo zu kommen. Das Ergebnis schmeichelt uns noch. Der Rückraum hatte in der zweiten Halbzeit keine Durschlagskraft. Es war offensiv ein ganz schlechter Auftritt. Das müssen wir schnellstes beheben sonst laufen wir den falschen Zielen hinterher“ zog der Trainer enttäuscht Bilanz.

Das Spiel war bis kurz nach dem Wechsel völlig ausgeglichen. Die Gäste lagen zwar meistens knapp in Rückstand, erzielten achtmal den Gleichstand und hielten bis zum 12:13 den Anschluss. In den letzten 20 Minuten ließ die Konzentration nach. Der sechsfache Torschütze Mirko Szymanowicz baute den Vorsprung auf 15:12 aus. Daniel Haase reagierte mit dem zweiten Team-Timeout, das allerdings wirkungslos blieb. Die Homberger bauten im Gegenteil den Vorsprung über 17:13 auf 20:15 (56.) aus und sorgten damit für die Entscheidung.

Tusem: Hoven, Christmann, Heissenberg; Weisz (3), Schlüter (1), Roosna (3), Härtler, Schmidt, Daamen (1), N. Ingenpass, Engels, Sayin (3), Stumpf (6), Rolf (3).

Oberliga

LTV Wuppertal – SG Überruhr 25:27 (10:13). Der Auswärtsknoten ist geplatzt. Mit dem ersten Sieg im achten Spiel schoben sich die Überruhrer mit 6:8-Punkten ins Mittelfeld vor. Rund 100 mitgereiste SGÜ-Fans unterstützten ihr Team in der nahezu ausverkauften Halle. So ging der Dank von  Co-Trainer Tim Birkenstock auch an den „ achten Mann“: "Was unsere Fans geleistet haben, war wieder einmal unglaublich. Darauf können wir verdammt stolz sein." Birkenstock, der "ein engagiertes und kampfstarkes Spiel" seiner Mannschaft sah, attestierte den Jungs von der Ruhrhalbinsel "trotz einer kleinen Schwächephase in der zweiten Halbzeit" eine gute Leistung mit verdienten zwei Punkten.

Nach einem guten Start und der 2:1-Führung der Gäste fand auch der LTV besser in die Partie und erzielte mit dem 3:2 die einzige Führung im gesamten Spielverlauf. Wuppertal, mit Neu-Trainer Dennis Werkmeister an der Seitenlinie, scheiterte oft an der besonders im ersten Durchgang an der Essener Defensive, in der Lars Kürten und Toni Koenemann im Mittelblock ein starkes Spiel ablieferten. Das Ergebnis war eine. 9:5-Führung. Die die Gäste verteidigten den Vier-Tore-Vorsprung bis zum 17:13. Werkmeister sah sich zu einem  Time-Out gezwungen - und das zeigte Wirkung.Zehn Minuten später waren die Langerfelder wieder beim 21:22 auf Schlagdistanz. SGÜ-Coach Sebastian Vogel zog die grüne Karte und stellte sein Team neu ein. Die Gäste setzten sich auf 26:23 (58.). Das Spiel blieb nach dem erneuten Anschluss der Wuppertaler zum 26:25 spannend. Nikolai Gregory erlöste 19 Sekunden vor Schluss seinen Trainer, der eine überzeugende 1. Halbzeit  seiner Mannschaft attestierte: „Nach dem Wechsel  waren wir  überhastet im Abschluss. Dadurch haben wir die Tür für Wuppertal nochmal aufgemacht. Das  Spiel war zwar nicht immer hochklassig, aber sehr intensiv.“

SGÜ: Skolik, Ante;  Sieberin (8), N. Birkenstock, Krüger (5), Eller (4), Kürten (2), Reinhardt, Gregory, Koenemann, Markowicz, Batz, Keller.

Die Überruhrer stehen erneut in einer englische Woche: Am  Donnerstag gibt die DJK Adler Königshof, Nordrheinligist und neuer Verein von Ex-SGÜ-Akteur Tim Koenemann im HVN-Pokal-Halbfinale um 20.15 Uhr seine Visitenkarte in der Halle an der Klapperstraße ab. In einem weiteren Heimspiel hat das Vogel-Team am Samstag (18 Uhr) den Drittletzten HSG Wesel zu Gast.

Verbandsliga

SG Langenfeld II – MTG Horst 28:24 (12:12). Nach einer überzeugenden Vorstellung beim Tabellenführer standen die Horster am Ende mit leeren Händen und rutschen von Rang zwei auf den vierten Tabellenplatz ab. Unmittelbar nach dem Spielende war der Frust verständlicherweise  bei der Mannschaft und Trainer Daniel van den Boom natürlich groß: „Wir waren  nahe dran, bei einem der Liga-Favoriten  zu punkten. Letztendlich waren wir  doch  stolz auf unsere Leistung gegen einen starken Gegner“, so der Coach der hoffte, einige Erkenntnisse für das nächste schwere Spiel gegen den TV Ratingen gewonnen zu haben.

Das Spitzenspiel blieb bei wechselnder Führung immer ausgeglichen. Bei der MTG klappte vor allem das Umschaltspiel sowie die erste und zweite Welle nahezu perfekt. Nach der 8:6-Führung (21.) konnte sich Langenfeld bei. 23:21 (52.) erstmals auf zwei Treffer absetzen. Beim 26:23 (58.) war die Entscheidung gefallen. Tore MTG: Bajorat (6); Hoffmann (4); Griese (3), Kurowski, Reketat, Syperek (je 3); Micklausch (2).

Kettwiger SV – HSV Dümpten 32:24 (18:9). Mit 7:1 Punkten aus den letzten vier Spielen sind die Kettwiger im oberen Mittelfeld angekommen. Es war ein richtungsweisendes Spiel für den Spielertrainer Marvin Leisen: „Durch den Sieg haben wir uns die Möglichkeit offen gehalten, den Kontakt zur Spitzengruppe  zu bekommen. Grundlage für den Sieg war eine starke Abwehrleistung in der ersten Halbzeit und eine phantastische Leistung von Torwart Florian Henseler. Im Angriff konnten der Ausfälle von Timo Schwartz  und Jan Käsler, der verletzt ausschied, kompensiert werden. Entscheidend ein gutes Spiel in der Breite und konsequenten Abschlüssen aus dem Rückraum.“ Nach dem Wechsel hatte der KSV leichte Probleme in der Abwehr. Der Sieg war jedoch nie in Gefahr. Tore KSV: Bing (9), Pfeiffer (8), Leisen (3), Heiderich, Mühlenhoff, Käsler, Möller, Röckmann (je 2), Deege, Götte.

Landesliga

SG Tura Altendorf – ETB 23:22 (12:11). Der nächste Dämpfer für den ETB, der auf auf Rang drei bereits vier Punkte Rückstand auf den Spitzenreiter Uerdingen aufweist. Die Altendorfer haben ihr Tief überwunden und Anschluss an das Mittelfeld gefunden. Ohne den verletzten Manuel Rösler und mit drei angeschlagenen Spielern gingen die Gastgeber nach einem 3:4-Rückstand mit 9:6 (14.) in Führung.   Auch nach dem 19:13 blieb das Spiel spannend. Der ETB kämpfte sich auf 19:18 heran, scheiterten beim 22:20 mit einem Siebenmeter an dem überragenden Torwart Sebastian Risse und sorgte im Gegenzug mit dem 23:20 für die Entscheidung. ETB-Außenspieler haderte mit der Chancenverwertung: „Aus dem Rückraum fanden wir gegen die kompakte 6:0-Deckung nicht ins Spiel, ließen reihenweise Großchancen liegen und  bekamen man den Kreisläufer der Altendorfer nicht in den Griff.“ Tore Tura: Wanner (9), Vandamme (7), Lutz (4), Hellebrand, Neumann, Sommer; ETB:  Dressler, Offermann (je 5), Fiederling, Kuth, Ramming (je 3), Dambeck, Mauschewski, Uftring

Kettwiger SV II – TV Cronenberg 30:30 (15:13). Es war ein intensives Derby mit neun Siebenmetern, acht Zeitstrafen und drei roten Karten“, zog TVC-Trainer Christian Herkel Bilanz. Sein Team lag schnell 1:4 und 2:6, hinten, glich aber trotzt doppelter Unterzahl zum 7:7 aus. Danach verlief das Spiel ausgeglichen. Für den gerechten Endstand sorgte Nils Kapitzke im Nachwürfe nach einem Siebenmeter, nachdem Jan Kullik am Kettwiger Torwart gescheitert war. Tore KSV: P. Müller (14), Graefer (4), R. Schinke, Liebenau (je 3), Scheid, Fuchs, Beede (je 2);  Immel (7), Kullik (6), Schroth (5), Kapitzke, Schäfer (je 4), Neuburg (2), Sonnenberg, Freund.

DJK GW Werden – DJK VfR Mülheim Saarn 23:23 (13:16). Durch die beste Saisonleistung sicherten sich die Grün-Weißen gegen den Meisterschaftsanwärter überraschend einen Punkt. Nach einer 12:9-Führung geriet werden bis zur 45. Minute mit 15:19 in Rückstand, kämpfte sich aber wieder ins Spiel zurück. Tore GWW: Wiedemann (7), Jachens, Kerger (je 5), Hebmüller (4), Gauselmann, Dewald.

SuS Haarzopf – HSG Gerresheim 04 24:17 (10:7). Mit einem ausgeglichenen Punktekonto (7:7) behauptet sich der Aufsteiger im Mittelfeld. Haarzopf hatte mit dem 2:0 den besseren Start, konnte sich aber nicht weiter absetzten. Nach dem Wechsel dominierten jedoch die Gastgeber, die sich über 17:13 und 19:16 in der letzten Viertelstunde entscheidend absetzten. Trainer Markus Lütke war zufrieden: „Wir waren spielerisch und kämpferisch die bessere Mannschaft.“ Tore SuS: Kluczynski (6), Middendorf (4), B. Weske (3), S. Liedtke, Riemer, Bretz, F. Liedtke,  K. Weske (je 2), Lütke.

 

Frauen Regionalliga Nordrhein

Neusser HV – SG Überruhr 23:23 (11:7).

Für den Trainer Jörg Büngeler ein „gefühlter Punktverlust“: „Nach der dürftigen 1. Halbzeit könnte man noch von einem Punktgewinn sprechen, aber 32 Sekunden vor dem Ende noch mit 2 Toren in Front zu liegen, führt dann doch zu einer anderen Bewertung. Uns gelang zwar das erste Tor des Spieles, aber das war auch schon fast das einzig Positive in Durchgang eins. Wir haben uns extrem schwer getan im Angriff erfolgreich zu sein – unser fünfter Treffer fiel in der 23. Minute. Viele technische Fehler, zahlreiche Pässe, die ihren Adressaten nicht erreichten, und unglückliche Wurfentscheidungen waren die Gründe. Zum Glück tat sich Neuss auch relativ schwer im Angriff, so dass wir nur mit 4 Toren zur Pause zurück lagen.

Nach dem Wechsel änderte sich zunächst nicht. Nach dem 9:14-Rückstand (38.) stellte Büngeler im Team Timeout die Mannschaft in Angriff und Abwehr wieder und  appellierte an die Einstellung. Die Mannschaft reagierte mit vier schnellen Toren zum 12:14 (41.).  Das Angriffsverhalten, in erster Linie die 1:1-Aktionen - blieben erfolgreich. Über 17:16 setzten sich die Gäste auf 20:17 (49.) ab, verpassten jedoch die endgültige Entscheidung. Neuss kämpfte sich auf 19:20 (51.) heran. Als  Amelie Polutta in der 58. Minute das 23:21 erzielte, schien das Spiel gelaufen zu sein. In Unterzahl kassierten die SGÜ-Damen den Anschluss und mit der Schlusssirene den Ausgleich durch die herausragende Madita Schut, vor der Jörg Büngeler besonders gewarnt hatte: „Die zwei spielfreien Wochenenden müssen wir nutzen um unsere Angriffseffektivität deutlich zu steigern.“

SGÜ: Benger, Scheffler;  Berens (2),  Bruns (8),  Kürten (5),  Freude, Karwatzky,  Polutta (3),  Schwunk, Sievers (3), Thomas, Werner (2).

Frauen-Verbandsliga

SSG Wuppertal/HSV Wuppertal – SG Überruhr III 20:23 (12:12). Lisboa Spliethoff, Simone Breddemann und Michaela Krüger sorgten nach dem 20:20 mit ihren Treffern für die Entscheidung. Tore: Spliethoff (9), Breddemann (5), Krueger (4), Kuepper, Kronenberg (je2), Rieken.

TB Wülfrath II – SG Überruhr II 25:19 (10:7). Die Überruhrer Zweitvertretung konnte das Spiel nur bis zum 8:7 )26.) offen gestalten. Tore: Passlick (6), Aalbers, H. Schick, Scheffler (je3), P. Schick, Meier, Bouiri, Vogt.

TV Ratingen – HSG SC Phönix/DJK GW Werden 26:21 (13:14). Stark ersatzgeschwächt und  nur mit acht Feldspielerinnen konnte die Gäste beim Tabellenzweiten nur bis zur 50. Minute (20:19) das Spiel offen halten. Nach der Disqualifikation von Majic fehlte dem Team von Trainer Andre Gutjahrt die Kraft. Tore GWW: Falke (7), Abberger (6), Berking (3), Roth (2), Majic, Brenner, Simes.

Frauen-Landesliga

SFD 75 Düsseldorf – SG Überruhr IV 16:20 (8:9). Durch den Erfolg gegen den Aufstiegskonkurrenten geht das Team von Trainer Oliver Scholz gut gerüstet in das Spitzenduell am Samstag in der Halle Klapperstraße gegen den Tabellenführer TD Lank. Tore: Kuepper (6), Kohn (5), Jurgeit (3), Wiethoelter, Servaty (je2), Luhmer, Greve.

SG1 ETB/Altend./R – LTV Wuppertal 26:14 (13:9)Nach gutem Beginn verhinderten bei den Schwarz-Weißen viele technische Fehler und schlechte Abschlüsse eine deutlichere Führung zur Pause. Die starke Deckung ließ in der zweiten Halbzeit nur noch fünf Gegentore. Für den Trainer Stefan Marschner  zwei wichtige Punkten für den Klassenerhalt. Tore: Bohnau (7), A. Rautenberg (5), Schraeder (4), K. Rautenberg (3), Fehlauer (2), Mikus, Goergers, Hantel, v. Haefen, Heymann


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Veranstaltungen

Mini-Turniere Saison 2017/18

 

Termine

Das erste Turnier der neuen Saison findet am 11.11.2017 in der SH Goetheschule ab 10.00 Uhr statt.

In der SH Am Hallo beginnt das 1. Turnier am 18.11.2017, ebenfalls ab 10.00 Uhr.