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10.04.2017

TUSEM kassiert knappe Niederlage gegen Eisenach

Der TUSEM Essen hat sein Heimspiel in der 2. Handball-Bundesliga denkbar knapp verloren. Am Ende musste sich die Mannschaft von Trainer Stephan Krebietke dem Bundesliga-Absteiger ThSV Eisenach mit 26:27 (13:12) geschlagen geben.

Da war mehr drin: Am Ende eines umkämpften und spannenden Duells musste sich der TUSEM knapp geschlagen geben, was natürlich für Enttäuschung sorgte. „Es war ein Spiel, das wir nicht verlieren müssen“, brachte es Essens Torwart Sebastian Bliß auf den Punkt. Die Gastgeber zeigten insgesamt keine schlechte Leistung, erlaubte sich nur zu viele Fehler. Das wussten die Gäste vor allem in der zweiten Halbzeit zu nutzen, weshalb der Sieg für Eisenach in Ordnung ging.

Der TUSEM begann gut und mit Köpfchen. Im Angriff war das Team von Trainer Stephan Krebietke immer eine Idee weiter als der Gegner und in der Abwehr brannte nur wenig an. Und wenn die Thüringer mal zum Abschluss kamen, hatte Torwart Bliß immer wieder seine Hände im Spiel. So erspielten sich die Hausherren eine 8:4-Führung (18.), die durchaus auch höher hätte ausfallen können. Dennis Szczesny und Jonas Ellwanger trieben das Spiel des TUSEM voran und ergänzten sich gut. Doch auch Eisenach fand immer besser in die Begegnung und drehte noch vor der Pause auf. Vor allem Tomas Urban war nur schwer zu stoppen, seine Tore brachten dem ThSV den zwischenzeitlichen Ausgleich (12:12, 29.). Aber Szczesny legte noch einmal nach und fast hätte Noah Beyer sogar zum 14:12 getroffen. Doch sein Versuch von der Mittellinie prallte an den Pfosten.

Nach der Pause war klar, dass es spannend bleiben würde. Eisenach drückte und der TUSEM hielt dagegen. Im Gleichschritt ging es durch die zweite Hälfte, mal mit Vorteilen für die Gastgeber, mal mit welchen für die Gäste. Als Malte Seidel und erneut Dennis Szczesny innerhalb von nur 15 Sekunden (!) gleich zwei Mal für den TUSEM erfolgreich waren, schien die Weiche für den Heimsieg gestellt zu sein. Doch das Gleis führte nicht zum richtigen Ziel. Plötzlich nahm Eisenach Schwung und war in der Folge kaum zu bremsen. Mit zunehmender Spielzeit wurden die Abschlüsse immer präziser und wuchtiger. Die Essener hingegen patzten zu oft im Angriffsspiel und luden somit ihre Gäste zum Kontern ein. Der Bundesliga-Absteiger ließ sich diese Chancen nicht entgehen und drehte das Ergebnis. In emotionalen Schlussminuten waren die Punkte für den TUSEM dennoch zum Greifen nah: Doch nach dem 23:23 (56.) konnten nur noch die Thüringer nachlegen. 

„Es ist immer ärgerlich, wenn man mit einem Tor verliert. Die Jungs haben sich bis zum Ende zerrissen und insgesamt kein verkehrtes Spiel gemacht. Nur leider hatten wir in der zweiten Halbzeit die Schützen nicht im Griff und zu viele einfache Gegentore kassiert. Einige technische Fehler taten uns weh und das hat Eisenach gnadenlos ausgenutzt“, ärgerte sich TUSEM-Trainer Stephan Krebietke.

Auch Torwart Sebastian Bliß suchte nach Analyseansätzen: „Wir haben es verpasst, in unseren guten Phasen davonzuziehen. Eisenach kam immer wieder heran und hinten raus hat uns dann die Abgezocktheit gefehlt. Zwischenzeitlich ist bei uns durch die vielen Fehler die Unsicherheit eingetreten und dadurch sind wir zurückgefallen. Dennoch wirft uns die Niederlage nicht aus der Bahn. Wenn wir weiter unsere Leistung abrufen, dann steigen wir nicht ab.“

Der TUSEM rutscht durch die Niederlage augf Rang 15 und hat einen Punkt Vorsprung zu den Abstiegsplätzen. Die nächste Aufgabe wartet in Hessen: An Ostersamstag geht es für die Essener zum Tabellendritten TV Hüttenberg (Anwurf 15.30 Uhr, Sporthalle Hauptstraße). 

TUSEM Essen – ThSV Eisenach 26:27 (13:12)

TUSEM: Bliß, Donderis Vegas; Beyer (4/2), J.Ellwanger (5), Hegemann, Roosna (1), Wöss (2/1), Kintrup, Szczesny (8), Seidel (1), Mürköster (2), Reißky (3).

ThSV: Gorobtschuk, Redwitz; Iffert, Wöhler (2), Gerlich (9/1), Ragnarsson (3), Miljak (2), Hansen, Urban (7/1), Niemeyer (3), Weyhrauch.

Siebenmeter: 5/3 - 4/2. Zeitstrafen: 2 - 4 + Disq. gegen Miljak (60.).

Schiedsrichter: Grell/Piper.


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