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09.03.2017

Von: dimei

Gesamtbericht 04./05. März

Regionalliga Nordrhein

Bergischer HC II – Tusem II 28:28 (12:15). Trotz des Punktverlustes konnten die Essener ihren zweiten Tabellenplatz weiter festigen. Mitkonkurrent Köln-Wahn unterlag im Spitzenspiel den Bergischen Panther mit 31:34, die jetzt mit vier Punkten Vorsprung vor dem Tusem die Tabelle anführen. Die Fortsetzung der bisher so erfolgreichen Saison hatte sich Trainer Daniel Haase wahrscheinlich positiver vorgestellt. Von Dominanz gegen den Neunten, der sich noch nicht in Sicherheit wiegen kann, war wenig zu sehen.

Die Begegnung in der Solinger Klingenhalle war ausgeglichen. Die Zweitvertretung des abstiegsbedrohten Bundesligisten ging mit 2:0 in Führung. Die Gäste konterten mit drei Treffern in Folge. Siebenmal bis zum 8:8 Mitte der 1. Halbzeit stand des Unentschieden. Dann bekam der Tusem ein leichtes Übergewicht, ging mit 13:10 in Front und baute den Vorsprung nach dem Wechsel über 17:13 auf 19:14 und 22:16 aus. Der BHC kämpfte sich wieder heran und drehte das Spiel nach dem 22:25 mit einem 4:0-Lauf zum 26:25. Die Essener liefen nun immer einer Ein-Tore-Führung der Solinger hinterher, schafften aber jeweils den Gleichstand und damit eine gerechte Punkteteilung.

"Wir verloren beim 22:16 den Faden.Unglückliche Zeitstrafen und ein katastrophales Unterzahlspiel haben uns von der Siegesstrasse gebracht. Eigentlich müssen wir so ein Spiel nach Hause bringen. Am Ende ist das Unentschieden gerecht." Ein Sonderlob von Daniel Haase ging in Richtung den Nachwuchsspieler und Rechtsaussen  Marcel Daamen sowie den B-Jugendlichen Fabian Neher, der bei seinem Debüt im Herrenbereich direkt bester Torschütze wurde.

Tusem: Heissenberg, Hoven; Daamen (5), Schäfer (1), Schlüter  (5), Overberg, Neher (6), Weisz (2), Sayin (1), Stumpf (4), Käsler (1), Hinkelmann, Witzke (1).

Oberliga

DJK Adler Königshof – SG Überruhr 29:19 (14:9). Nach der erwarteten Niederlage beim  ungeschlagenen Tabellenführer stehen die Überruhrer erstmals in dieser Saison auf dem letzten Platz. "Wir haben phasenweise gut mitgehalten, waren aber gegen den Ligaprimus chancenlos. Königshof gestaltete das Spiel, wir konnten die agilen Rückraumspieler der Adler häufig nur durch Siebenmeter würdige Fouls stoppen", zog Linkshänder Pierre Sieberin Bilanz.

Bis zum 10:8 in der 25. Minute hielten die Gäste das Spiel offen, mussten aber wesentlich härter für einen Torerfolg als die Adler, was sich in der 2.Halbzeit auswirkte. Nach dem 19:15 schwanden in der letzten Viertelstunde die Kräfte und Königshof setzte sich entscheidend ab.

"Gegen einen qualitativ so starken Gegner reicht es nicht, phasenweise gut mitzuspielen. Wir hätten heute schon einen Sahne-Tag erwischen müssen", bescheinigte  SGÜ-Coach Sebastian Vogel den Gastgebern einen auch in dieser Höhe verdienten Erfolg.

SGÜ: Ante, Skolik - Tim Koenemann (5), Sieberin (5), Batz, Eller, Birkenstock (je 2), Markowicz, Krüger, Reinhardt (je 1), Toni Koenemann, Keller, Kürten und Hahne.

Verbandsliga

HSV Dümpten 1992 – Kettwiger SV 28:33 (15:16). Der KSV verteidigte den 2. Tabellenplatz und revanchierte sich für die 31:36-Hinspielniederlage gegen den Angstgegner. "Wir haben hoch verdient gewonnen, sind mit einem 2:0 gut angefangen und haben die Führung auch nicht mehr angegeben. Unsere konzentrierte Abwehr hat den torgefährlichen HSV-Rückraum gut im Griff gehabt. Dahinter stand ein überzeugender Florian Henseler im Tor, der zahlreiche Bälle entschärfte", ging das Kompliment von Spielertrainer Florian Kundt aber an das komplette Team, Es hat trotz des engen Spieles in der hitzigen Atmosphäre immer einen kühlen Kopf bewahrt. Erfreulich war auch das kurze Comeback des lange verletzten Kai Mühlenhoff."

Tore KSV: Bing (6), Käsler, Schwartz (je 5), Röckmann (4), Brix, Pfeiffer (je 3), Stempel, Gehenio, Orlowski (je 2), Mühlenhoff.

SG TuRa/Altendorf – TG Cronenberg 37:31 (17:14). Nach fünf Niederlagen wieder eine "Lebenszeichen" von den Altendorfern. Beide Mannschaften hatten personelle Probleme. "Wir konnten  nur mit zehn Spielern auflaufen, darunter noch ein grippegeschwächter Kevin Ende.  Glücklicherweise waren unsere Gäste ebenfalls nicht komplett und traten mit der gleichen  Kaderstärke an. Mein Mannschaft hat sich mit unbändigen Willen diesen Sieg erkämpft", ging ein Sonderlob aber vor allem in Richtung von Alexander Lutz ("er hat sich  endlich mal wieder kompromisslos eingesetzt") und an" Dominik Risse, für sein " bestes Saisonspiel". Die Entscheidung fiel nach dem Wechsel als sich Altendorf von 20:18 auf 32:27 (55.) absetzte. Tore SG: Risse (11), Lutz (8), P. Griese (6), Ende (4), Wienholt, Vandamme (je 3), Greskaemper (2).

HSG Mülheim - MTG Horst 21:21 (6:13). Die Horster warten nach den 2:8 Punkten aus den letzten fünf Spielen weiter auf den ersten Sieg in der Rückrunde. Dabei sah es lange nach einem deutlichen Erfolg aus. Mit einer perfekten Abwehrarbeit hatten die Gäste die Mülheimer klar im Griff und führten über 7:3 mit 11:4 und 15:7 (34.), wurden danach allerdings unkonzentrierter. Die HSG kämpfte sich auf drei Tore heran und schaffte auch nach dem 15:21 (53.) mit einem 6:0-Lauf in der letzten Sekunde aus einer stark kreisverdächtigen Position noch den Ausgleich. "Uns fehlte im zweiten Durchgang die Cleverness, aber auch die richtige Einstellung", ärgerte sich Trainer Daniel van den Boom über den Punktverlust. Tore MTG: Hebenstreit (5), Hoffmann, Syperek (je 4), Bajorat (3), Delsing (2), Parr, Micklausch, Vogt (je 1).

Landesliga

TV Cronenberg – HSG Vellbert/Heiligenhaus 27:27 (11:12). Nach einer kämpferisch überragenden Leistung konnten wir einen wichtigen Punkt verbuchen, der nicht unbedingt auf unserem Zettel stand", freute sich Trainer Oliver Wysk, dem erneut nur zehn Spieler zur Verfügung standen. Nach einem schnellen 1:5-Rückstand glich der TVC mit vier Treffern in Folge aus,  erzwang bis zur Mitte der 2. Halbzeit ein ausgeglichenes Spiel und setzte sich auf 22:19 und 25:22 ab. In der spannenden Schlussphase glichen die Gäste 20 Sekunden vor dem Ende aus. Ein Sonderlob von Wysk ging an Andreas Freund und Matthias Orlea, der ein starkes Comeback gab. Tore TVC: Jung (6), Krugmann (5), Orlea, Kullik (je 4), Kapitzke,  Sayin (je 3), Sonnenberg (2).

HSG Gerresheim - ETB 29:24 (14:11). "Nach einer unfassbaren Flut von Ausfällen konnten wir nur mit sieben Feldspielern antreten, darunter drei Spieler aus der zweiten Mannschaft, ohne wir  gar nicht spielfähig gewesen wären. So fehlten gegen einen nicht überzeugenden Gegner die spielerischen Möglichkeiten und zum Ende beider Halbzeiten auch die Kondition", zog ETB-Sprecher Matthias Kuth dennoch eine positive Bilanz. Die Schwarz-Weißen "verkauften" sich mit ihrem Rumpfkader gut und hielten über 10:10 bis zum 19:21 das Spiel offen. Tore ETB:  Rüschhoff (8), Fiederling (6), Böse, Fangmann (je 3), Krösen, Kuth (je 2).

SG Unterrath – Kettwiger SV II 33:19 (18:12). Die Kettwiger kassierten gegen das Schlusslicht eine überraschende Niederlage. Nach einem guten Start und einer 3:1-Führung geriet das Team von Trainer Daniel Averbeck erstmals mit 4:5 in Rückstand und hielten das Spiel bis zum 7:8 offen. Mit einem 4:0-Lauf setzte sich unterbrach auf 12:8 ab, baute den Vorsprung problemlos aus und sorgte kurz nach dem Wechsel mit 23:15 für die Vorentscheidung. Tore KSV: P. Müller, J. Müller (je 5), S. Schinke, Scheid (je 4), Beede.

Grün-Weiß Werden - ART Düsseldorf II 29:30 (15:12). Nach einer starken Leistungen standen die Werdener gegen den Tabellendritten mit leeren Händen da. Das Team von Trainer Dirk Bril führte wiederholt mit vier Treffern, konnte sich bei einer Vielzahl von Fehlversuchen nicht entscheidend absetzen. "In den letzten zehn Minuten mussten wir nach der dritten Zeitstrafe auf unseren  wichtigen Deckungsspieler Michael Dewald verzichten. Diese Schwächung nutzte der starke Rückraum des ART, um das Match in den spannungsgeladenen Schlussminuten noch zu drehen", So GWW-Sprecher Klaus Küper. Tore GWW: Pfeffer (8), Kerger (5), Bürger, Krauthausen (je 4), Mallach, Vollmer (je 3), Dewald, Völker.

SG Ratingen 2011 II – DJK Altendorf 09 32:16 (19:9). "Trotz einer guten Leistung der Altendrfer war es der erwartete Klassenunterschied gegen den Meisterschaftsanwärter. Tore A09: Karalic (6), Gödde, Hammer, Mehrtens, Ressing (je 2), Thiesmaqnn, Vogt.  dimei

Bezirksliga

Der SuS Haarzopf marschiert weiter in Richtung Wiederaufstieg in die Landesliga. Beim 27:17 gegen den Tabellenvierten TV Kupferdreh steigerte sich das Team von Trainer Markus Lütke nach dem 11:8 zur Pause in der 2. Halbzeit deutlich.

DJK Winfried Huttrop – DJK GW Werden II 40:25 (16:11). Haarzopf-Verfolger Huttrop "knackte" erneut 40er-Grenze, liegt jedoch weiter drei Punkte hinter dem Spitzenreiter. Herausragender Schütze: Stefan Prevolnik der 13 Mal gegen den schwachen Gegner traf. Weiter für Winfried: S. Fabian (7), Heßling (6), Krupp, Bohnau, Müller, Buron (je 3), Schulz, Menning.

HSG am Hallo – Tusem III 39:37 (18:19). Tore HSG: Pohl (11), Hantk, Vladic (je 8), Kleine (5), Jenzowski (4), L. Brandenburg (3); Tusem: Abu Shokur (11),  Mauschewski (9), Al Mjadami, Brüning (je 5), Schmitt (4), Weber (3).

MTG Horst II – Kettwiger SV III 36:26 (18:15). Ohne die verletzten Sebastian Rafalski und Markus Holderbaum und mit Hilfe von Torwart Marius Neuhaus als Leihgabe aus der "Dritten" setzte sich die MTG kurz nach dem Wechsel vorentscheidend auf 26:20 ab. Tore MTG: Scheunemann (10), Unthan (7), Heiming (6), Morszeck (4), Marx, Jacob, T. Hegemann, R. Hegemann (je 2), Kuhlmann.

SG Überruhr II – ETB II 20:37 (11:16). Mit der schnellen 7:2-Führung legten die Schwarz-Weißen den Grundstein zum ungefährdeten Sieg. Tore ETB: Goeden (8), Masuth, Fuchs (je 6), Krösen (4), Uftring, Vogt, Schulze (je 3), Gath, Dammann, Budde.

SG Überruhr III – SG1 Altendorf/R 31:24 (14:11). Nach der ausgeglichenen 1. Halbzeit setzten sich die Überruhrer in dem körperbetonten Spiel in Durchgang zwei klar durch. Tore SGÜ: Druschke (8), Kunkel (5), Kriege, Wolf, Hünselar (je 3), Siepmann, Schäfers, Zuschlag, Maibaum (je 2),  Thein.

Frauen-Oberliga

 

HSG Rade/Herbeck - SG Überruhr 18:31 (9:12). Die Überruhrer Damen machten mit dem Sieg beim Tabellensiebten einen großen Schritt in Richtung Regionalliga. Der Abstand zu der HSG, die auf dem ersten Nicht-Aufstiegsplatz liegt beträgt nun bereits sieben Punkte.

Nach dem knappen Hinspielerfolg hatten sich die Gäste erneut auf ein enges Spiel eingestellt. Mit einer 4:0-Führung nach acht Minuten, in denen die SGÜ die vielen technischen Fehler von Rade nutzte, verlieft der Auftakt viel versprechend. Nach 20 Minuten lagen die Überruhrer 6:4 dank einer starken Abwehr vor der überzeugenden Vanessa Seckelmann vor. Die Torhüterin erzielte sogar ihr erstes Saisontor mit einem Weitwurf.

Den besseren Start in Halbzeit zwei hatte erneut die SG. Die Abwehr lies nichts zu und im Angriff gelangen 5 Tore in Folge (9:17 38.). In der 40. Minute kam zu einer ungewöhnlichen Situation. Eine Spielerin, die nicht auf dem Spielbericht stand, erzielte ein Tor für Rade. Da Rade schon 14 Spielerinnen auf dem Spielbericht hatte, konnte die Spielerin nicht mehr nachgetragen werden. Es gab eine Zeitstrafe gegen Rade. Da der Anpfiff schon erfolgt war, konnte das Tor nicht mehr zurückgenommen werden. Der Heimtrainer Daniel Schellhardt bewies Fairplay. Er gestand seinen Fehler ein, wollte nicht zu Unrecht profitieren und bat seine Spielerin der nächsten Angriffsaktion der SG nicht im Wege zu stehen.  Amelie Polutta bedankte sich mit einem Wurf ins leere Tor. Sechs Minuten später war die Begegnung beim 24:12 entschieden.

SGÜ: Seckelmann (1), Scheffler,  Berens (3), Bruns (9), Grzegorczyk, Lehnen, Karwatzky, Kürten (7), Moeller, Orzol (3), Polutta (3), Schlabitz (4), Sievers,Thomas.

Frauen-Verbandsliga

HSG W.MTV Solingen – SG Überruhr II 25:22 (11:5). Nach einer schwachen 1. Halbzeit betrieb   das Team von Trainer Sebastian Wenzel von 8:16 in der Schlussphase gegen den Tabellennachbarn noch etwas Ergebniskosmetik und hätte das Spiel sogar noch drehen können. Tore SGÜ: Kohn (5), Passlick (4), P. Schick (3), Schulte, Eifert, Bouri (je 2), Schmidt, Delsing, Bley, H. Schick.

 

Frauen-Landesliga

HSV Wuppertal II – SG Überruhr III 13:24 (5:11). Mit vier Punkten Vorsprung steuern die ungeschlagenen Überruhrer Damen weiter souverän in Richtung Verbandsliga. Der Tabellendritte war ebenfalls kein Prüfstein und lag nach 15 Minuten bereits 0:8 zurück. Ein Sonderlob von Trainer Thomas Vogt verdienten sich Torfrau Sarah Brouwers, die drei Siebenmeter abwehrte und die siebenfache Torschützin Simone Breddemann. Weiter für SGÜ: Spliethoff (4), Buschmeier, Köster, Celik (je 3), Rieken (2), Schroer, Krüger.

HSV Wuppertal – SG Überruhr IV  18:15, TSV Bocholt II – HSG SC Phönix/DJK GW Werden 21:21, Turnerbund Osterfeld – Kettwiger SV 14:15.

A-Jugend-Bundesliga

ART Düsseldorf – Tusem 35:25 (20:14). Den Auftritt hatte Marvin Leisen anders geplant. Nach dem Erfolg über Gummersbach sollte seine Mannschaft mit dem neuen Selbstvertrauen durchstarten. Kampf, Konzentration und Einstellung und Wiedergutmachung für die Hinspielniederlage  hatte er gefordert. Davon war  sein Team im Derby jedoch weit entfernt. "Wir haben zurecht auch in dieser Höhe verloren. Das schwache Auftreten aus der Hinrunde wurde noch einmal getoppt. Es war mit Abstand die die bisher schlechteste Saisonleistung - ein lebloser Auftritt ohne Gegenwehr. Wir haben uns durch eine minimale Umstellung der Düsseldorfer aus dem Konzept bringen lassen", zog der Coach enttäuscht Bilanz. Mit der "Klatsche" fiel der Tusem wieder hinter Neuss auf Rang sieben zurück.

Der Essener Nachwuchs führte nach einem guten Start mit 3:1, hielt das Spiel bis zum 8:8 offen, geriet dann über 8:12 und 10:14 bis zur Pause klar in Rückstand. Beim 30:17 Mitte der 2. Halbzeit war die Begegnung entschieden.

Tusem: Bornkamm, Hoven; Potocki (1), Meurer (5), Witzke (6), Daamen (2), Arens, Schmidt (1), Krebietke (1), Käsler (1), Rolf (2), Ingenpass (1), Horn (5), Freitag.


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Das nächste Turnier am 21.04.2018 findet in der SH Goetheschule statt. Danach findet in der SH Am Hallo am 28.04.2018 das nächste statt.