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12.02.2017

TUSEM startet mit Heimsieg in die Rückrunde

Die Handballer vom TUSEM Essen haben ihren Negativlauf in der 2. Bundesliga gestoppt. Nach vier Niederlagen in Serie hat die Mannschaft von Trainer Stephan Krebietke den Tabellensechsten TSG Ludwigshafen-Friesenheim mit 29:25 (12:11) geschlagen und damit wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gesammelt. Neuzugang Richard Wöss erzielte vier Tore.

Nach mehr als zwei Monaten durften die TUSEM-Fans mal wieder einen Heimsieg ihrer Lieblinge bejubeln. In einem emotionalen und temporeichen Spiel zeigten die Essener die bessere Mannschaftsleistung und ging am Ende als verdienter Sieger vom Spielfeld.

Dabei verlief der Start in die Begegnung mit dem Tabellensechsten eher durchwachsen, erst nach acht Minuten konnten die Gastgeber durch Kreisläufer Justin Mürköster ihr erstes Tor erzielen. Doch in der Folge kämpfte sich der TUSEM heran und gestaltete die Partie offen. Jetzt packte die eigene Abwehr besser zu und im Angriff kam die Genauigkeit dazu. Durch gute Tempogegenstöße gelang erst der Ausgleich zum 8:8 (22.), ehe der starke Noah Beyer sogar zur ersten Führung für die Hausherren treffen konnte (11:10, 28.). Auch die TSG Friesenheim war alles andere als fehlerfrei, was der TUSEM durch seine mutige Spielweise auszunutzen wusste. Noch vor der Pause gab ein Rückkehrer sein Saisondebüt für die Essener. Richard Wöss, der bereits von 2009 bis 2011 das rot-weiße Trikot getragen hat, wurde am Spieltag verpflichtet und fügte sich direkt gut in die Mannschaft ein. Mit einem knappen, aber verdienten Vorsprung gingen die Essener dann in die Halbzeitpause. Und der zweite Durchgang versprach Spannung.

Die knapp 1700 Fans in der Sporthalle „Am Hallo“ sorgten für eine tolle Atmosphäre und heizten den Mannschaften ordentlich ein. Der berühmte „Funke“ sprang vor allem auf die Gastgeber über, die sich hellwach präsentierten. In der Abwehr brannte kaum etwas an und wenn mal ein Friesenheimer zum Abschluss kam, stand ein sehr gut aufgelegter Torwart Sebastian Bliß im Weg. Dennoch blieb die TSG dran, weshalb die Führung Mitte der zweiten Halbzeit immer wieder wechselte. Mal hatte der TUSEM die Nase vorn, wenige Augenblicke später schon wieder die Gäste. Als sich die Essener dann auf 21:18 absetzen konnten (49.), war eine kleine Vorentscheidung gefallen. Denn dann spielte sich der TUSEM in einen Rausch, plötzlich gelang fast alles. Der ebenfalls starke Carsten Ridder bediente den heranfliegenden Noah Beyer, der per Kempa-Trick und „Dreher“ einnetzte. Traumtor! In der Folge lief es wie von allein, weshalb die Führung bis zum Ende bestehen blieb. Mit der Schlusssirene feierten Fans und Spieler gemeinsam mit einer „Humba“ den ersten Sieg nach vier Niederlagen in Folge.

„Es war sehr schön, einfach super. Es war ein unglaubliches Gefühl und schon beim Einlaufen hatte ich ein Kribbeln im Bauch“, gestand Richard Wöss. Der 31-Jährige war einfach nur froh: „Es hat richtig Spaß gemacht und dass wir gewonnen haben, ist der Wahnsinn. Wir haben nicht gut angefangen, dann aber gut in der Deckung gestanden und diszipliniert gespielt. Wir haben deutlich mehr gemacht als Friesenheim und am Ende verdient gewonnen.“

Auch sein Trainer Stephan Krebietke war zufrieden: „Vor allem unsere Abwehr hat es sehr gut gemacht, teilweise haben die Jungs überragend verteidigt. Wir haben viele einfache Tore geworfen und haben die Emotionen im Spiel gut kontrolliert. Zudem haben wir es geschafft, taktisch ruhig zu bleiben und die richtigen Entscheidungen zu treffen. Alle haben ins Spiel gefunden und waren hellwach. Das, was wir in der Abwehr an Bällen geklaut haben, war richtig gut. Es war ein guter Start in die Rückrunde und der erste Schritt in die richtige Richtung.“

Für den TUSEM steht nun ein Auswärtsspiel in der 2. Bundesliga auf dem Plan. Am kommenden Freitag (17.2.) geht es zum Tabellenletzten HC Empor Rostock (19.30 Uhr, OSPA-Arena), ehe nur zwei Tage später schon das nächste Heimspiel ansteht. Dann kommt der TV Emsdetten in die Sporthalle „Am Hallo“ (So., 19.2., 17 Uhr).

TUSEM Essen – TSG Ludwigshafen-Friesenheim 29:25 (12:11)

TUSEM: Bliß, Donderis Vegas; Beyer (11/3), J.Ellwanger (2), Keller (2), Hegemann, Roosna, Wöss (4/1), Tovornik, Szczesny (1), Ridder (5), Seidel (2), Mürköster (2).

TSG: Klier, Röpcke; Grimm (5/3), Egelhof (1), Dietrich (2), Haider, Hess, Remmlinger (3), Durak (3/3), Weber (3), Dippe (4), Slaninka (1), Schmidt (3).

Siebenmeter: 6/4 - 8/6. Zeitstrafen: 2 - 5 (58. Disq. gegen Schmidt).

Schiedsrichter: Buttke /Clausing.

Zuschauer: 1694.


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