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18.10.2015

Von: TUSEM

Der TUSEM kehrt aus Wilhelmshaven ohne Punkte zurück

Wilhelmshavener HV – TUSEM Essen 32:29 (18:16)

Der TUSEM Essen muss in dieser Saison auswärts weiter auf den ersten Sieg warten. Am 10. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga unterlag der TUSEM in der Nordfrost-Arena beim Aufsteiger Wilhelmshavener HV mit 29:32 (16:18).

In der vergangenen Woche konnte sich der TUSEM mit einem überzeugenden 32:27-Heimsieg gegen Eintracht Hagen viel Selbstvertrauen holen. Dementsprechend motiviert zeigte sich das Team von Trainer Stephan Krebietke unter der Woche im Training, auch wenn der ein oder andere Spieler krankheitsbedingt pausieren musste. Zum Spiel beim Aufsteiger Wilhelmshaven waren jedoch alle Akteure wieder fit und optimistisch, dass es diesmal mit einem Auswärtssieg klappen könnte. Doch an der Nordsee wartete keine leichte Aufgabe auf die Essener: Der WHV war saisonübergreifend seit 26 Partien zu Hause ungeschlagen und spielt auch in dieser Saison eine gute Rolle in der 2. Handball-Bundesliga.

Dennoch zeigten sich die Gäste, angefeuert von zahlreichen mitgereisten Fans, von Beginn an konzentriert und mutig. Jonas Ellwanger traf nach 30 Sekunden zum 1:0, ehe sich der TUSEM über 3:2 (4.) auf 5:3 absetzen konnte (6.). Die Gastgeber kamen im Anschluss aber besser ins Spiel, glichen schnell aus (8.) und gingen mit 6:5 erstmals selbst in Führung (9.). Es blieb eine offene Begegnung, in der sich keine der beiden Mannschaften einen entscheidenden Vorteil erspielen konnte. Nachdem Routinier und Ex-Nationalspieler Oliver Köhrmann für den WHV auf 9:7 erhöhte (15.), nahm TUSEM-Coach Stephan Krebietke die erste Auszeit. Der Aufsteiger hatte in dieser Phase jedoch einen Lauf und ließ sich nicht stoppen. Nach dem zwischenzeitlichen 11:8 (18.) kamen die Essener bis auf 12:13 heran (22.). Die letzten Minuten des ersten Durchgangs gehörten aber wieder dem Team von Christian Köhrmann. Vor allem der starke Renè Drechsler, der für die Niedersachsen an diesem Abend insgesamt sogar 13 Mal erfolgreich war, war von der TUSEM-Deckung kaum zu halten und erzielte somit auch den Treffer zum 18:16-Halbzeitstand. „Wir waren in der Abwehr teilweise nicht konsequent genug. Tobias Schwolow hatten wir eigentlich ganz gut im Griff, aber bei Drechsler hätten wir das ein oder andere Mal besser aufpassen können“, erklärt Krebietke.

Der zweite Durchgang begann wie der erste endete: Mit einem Tor von Drechsler (31.). Obwohl der Gast aus Essen durch den neunmaligen Torschützen Lasse Seidel zum 19:20 kam (37.), zogen die heimstarken Wilhelmshavener über 22:19 (40.) auf 26:22 (48.) wieder davon. Auch WHV-Keeper Markus Bokesch hatte Anteil daran, dass seine Mannschaft den Vorsprung ausbauen konnte. Wilhelmshaven hatte somit ein kleines Polster im Nacken und konnte einigermaßen beruhigt in die Schlussphase gehen. Zwar hatte der TUSEM in den letzten Minuten noch einmal eine starke Phase und traf dreimal hintereinander, doch es blieben nach dem Treffer von Kreisläufer Justin Mürköster letztendlich nur noch 60 Sekunden, um das 29:32 noch aufzuholen. Die Gastgeber ließen dann aber nicht mehr viel anbrennen und brachten den Vorsprung über die Zeit.

„Wilhelmshaven hat verdient gewonnen, sie waren diesmal einen Ticken besser als wir. Ich bin dennoch nicht ganz unzufrieden, denn wir haben phasenweise sehr ordentlich gespielt. Leider waren wir in der Abwehr oftmals zu schläfrig und nicht präsent genug, vielleicht wäre dann mehr drin gewesen. Natürlich haben wir gehofft, dass wir diesmal etwas mitnehmen können. Aber ich bin mir sicher, dass es irgendwann auch auswärts klappen wird“, so TUSEM-Trainer Stephan Krebietke.

Der TUSEM, momentan Tabellenzwölfter, muss also weiterhin auf seinen ersten Auswärtssieg warten. Am kommenden Freitag (23. Oktober, 19.30 Uhr) geht es in der heimischen Sporthalle „Am Hallo“ gegen die HF Springe, da will der TUSEM mit erneut zahlreicher Unterstützung von den Tribünen seine Heimstärke wieder ausspielen.

Wilhelmshavener HV: Bokesch, Weiner;

Maas (3), Warnecke, Lehmann, Kalafut (1), Vorontsov (4), S. Köhler (3), Barkow (3), J. Köhler, Köhrmann (2), Kozul, Schwolow (3), Drechsler (13).

TUSEM: Donderis Vegas, Bliß;

Ellwanger (3), Schlüter, Hegemann, Predragovic (5), L. Seidel (9), Tovornik (1), Schetters, Ridder (1), Trodler (2), Mürköster (2), Pöhle (6).

Siebenmeter: 2/2, 2/1.

Zeitstrafen
: 2/3.


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