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09.01.2015

Von: Tusem

Interview mit Sebastian Bliß?

Die Weihnachtstage waren für die TUSEM-Spieler sehr kurz, wie Sebastian Bliß sich trotzdem erholt hat und was er sich für die Rückrunde vorgenommen hat, können Sie hier lesen.

Frohes neues Jahr, Blissi. Wie hast du die Feiertage und die handballfreie Zeit verbracht?

Die Weihnachtsfeiertrage habe ich in Essen mit meiner Freundin verbracht, allerdings war die Weihnachtszeit schnell vorbei, da wir uns am Vormittag des 1. Weihnachtsfeiertags getroffen haben, um uns auf das Heimspiel gegen Nordhorn vorzubereiten. Doch dank des Heimsiegs und den zwei Punkten kann ich im Nachhinein mit dem kurzen Weihnachtsfest gut leben ;)

Kurz darauf, am 29.12.2014, stand das letzte Spiel des Jahres in Leipzig an und die Zeit zwischen den beiden Spielen habe ich dann ebenfalls zum größten Teil mit der Video- und Trainingsvorbereitung verbracht. Danach lag ich dann ausschließlich auf der Couch und habe mich vom anstrengenden Dezember-Monat, in dem wir sechs Pflichtspiele auf dem Plan hatten, erholt. Logisch, dass dann Silvester ebenfalls ruhig ausfällt.    

Wann geht die Vorbereitung los und wie sieht diese aus?

Wir starten am Freitag, den 09.01., in die Vorbereitung der Rückrunde, das ist eher als so manch anderer Verein, aber schließlich müssen wir einiges aufarbeiten und verbessern, um in der Rückrunde bestehen zu können! Dabei werden wir wohl viel im handballerischen Bereich arbeiten, damit wir unser Zusammenspiel verbessern. Ich bin mir sicher, dass uns unser Athletikcoach Tommy Zimmermann zusätzlich mit vielen schweißtreibenden Kraft- und Laufeinheiten einheizen wird, denn das wird unsere Grundlage sein, um in den letzten 17 Saisonspielen in jeder Sekunde bis ans Limit zu gehen.        

Was erwartest du 2015? Worauf muss in der Vorbereitung der Schwerpunkt gelegt werden?

Grundsätzlich gibt es für uns ein großes Ziel: Punkte sammeln, um uns so schnell wie möglich etwas Luft im Abstiegskampf zu verschaffen. Die Liga ist in dieser Saison wirklich knallhart, hast du in einem Spiel eine Schwächephase von fünf Minuten oder bist nicht bis zur letzten Sekunde voll konzentriert, sind die Punkte weg. Wir haben fünf Spiele mit ein oder zwei Toren Unterschied verloren, dazu drei Unentschieden, wenn man allein die Punkte zählt, die daraus möglich gewesen wären, wären wir im Mittelfeld der Liga. Aber die Situation ist wie sie ist, wir haben den Abstiegskampf angenommen und damit wir uns verbessern, ziehen wir alle an einem Strang. Mit dem Sieg gegen den Aufstiegskandidaten Nordhorn hat das Team seine Qualität erneut bewiesen und die Marschroute für die Rückrunde aufgezeigt.

Wo siehst du bei dir persönlich noch Potenzial? Was willst du besser machen?

Ich persönlich möchte innerhalb eines Spieles noch konstanter werden, um gemeinsam mit der Abwehr über komplette 60 Minuten eine knallharte Defensive aufzubauen. Die Abwehr ist zweifellos in dieser Saison unsere Stärke und wenn wir unser Angriffspiel noch weiter verbessern, wird es für jede Mannschaft umso schwerer, uns zu schlagen. Besonders wichtig werden für uns in der Rückrunde die Heimspiele sein. Die Arena „am Hallo“ soll wieder eine richtige Festung werden und mit zuletzt sieben Heimspielen ohne Niederlage und 11:03 Punkten sind wir da auf einem guten Weg. Wir brauchen die Zuschauer, für uns als junge Mannschaft ist dieser Faktor in den entscheidenden Situationen unheimlich wichtig und hilft, die letzten Kraftreserven zu mobilisieren. Mich freut es, dass uns in den letzten Spielen wieder mehr Zuschauer unterstützt haben, denn der TUSEM ist ein Aushängeschild der Stadt und das soll auch in der Zukunft so bleiben. Zusätzlich muss es unser Ziel sein, auch Auswärts mehr Punkte zu holen. Ein Sieg in der Fremde ist bisher einfach zu wenig.  

Du bist mittlerweile dienstältester Profi, wie beurteilst du die Entwicklung des Vereins?

Grundsätzlich darf man bei der Beurteilung ja nicht nur den aktuellen Tabellenplatz in Betracht ziehen, der natürlich hinter den Erwartungen liegt. Seit 2009 ist wirklich einiges passiert. Von der Qualifikation für die eingleisige 2. Handball-Bundesliga, über den Auf- und direkten Abstieg bis heute.

In letzter Zeit gab es viel Gerede rund um den TUSEM. Klar würde die Entwicklung mit zusätzlichen erfahrenen Spielern schneller vorangehen und die Tabellensituation besser aussehen, aber der Verein wirtschaftet solide und das ist am wichtigsten. Wir können uns auf ein sehr professionelles Umfeld verlassen. Angefangen bei der wirtschaftlichen Leitung und der Führungsebene bis hin zum Sportlichen, wo wir die individuelle Betreuung eines Athletikcoaches und Physiotherapeuten erhalten, ist der Verein super aufgestellt. Das weiß man als Spieler sehr zu schätzen, gerade wenn man in den vergangenen Monaten auch immer wieder von  finanziellen Problemen anderer Vereine und ausstehenden Gehältern gehört hat. Wir können uns voll und ganz auf das Sportliche konzentrieren und werden mit unserem jungen Team den richtigen und erfolgreichen Weg gehen.


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Da das erste Turnier am 13.01.2018 in der SH Am Hallo ausfallen musste, weil die Halle gesperrt ist, findet das erste Mini-Turnier am 27.01.2018 in der SH Goetheschule statt.