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13.05.2014

Von: Dieter Meier

Überruhr feiert Verbandsliga-Aufstieg

28:13-Sieg gegen ETB sichert Meisterschaft

Landesliga

ETB – SG Überruhr 13:28 (9:12). Zwei Spieltage vor dem Saisonabschluss hat die SG Überruhr ihr Ziel bereits erreicht: Nach zwei Jahren feierte auch lange nach der Schlusssirene das Team ausgelassen vor einem Großaufgebot der mitgereisten rund 270 Fans in der gut gefüllten Halle des Helmholtz-Gymnasiums den Wiederaufstieg in die Verbandsliga. Auf der Tribüne auch Daniel Stephan, Jugendspieler bei OSC Rheinhausen, der einzige deutsche Welthandballer (1998), der bei den Olympischen Spielen 2004 in Athen die Silbermedaille gewann.

Ein Triumph auch für den jungen und engagierten Trainer Sebastian Vogel, der nach seinem sportlichen „Aus“ aufgrund einer Verletzung zum Regisseur auf die Bank wechselte und erfolgreich die Nachfolge seines Lehrmeisters Bernd Vatter antrat. „Einfach nur Wahnsinn“, so Sebastian Vogel.

ETB-Trainer Michael Köberle war einer der ersten Gratulanten zum Aufstieg: „Glückwunsch an Überruhr. Unsere taktische Marschroute hat nur in der 1. Halbzeit gegriffen. Beim 12:14 in der 35. Minute brachen aufgrund einer Vielzahl von technischen Fehlern aus ausgelassenen Torchancen alle Dämme. Vier Tore in einer Halbzeit sind mehr als mager.“

Überruhrer konnte überraschend wieder auf den Linkshänder Pierre Sieberin nach seiner schweren Schulterverletzung zurückgreifen. Die Gäste begannen nervös gegen die von Michael Köberle gut eingestellten Schwarz-Weißen, die mit zwei Treffern in Führung gingen. Nachdem Lars Dressler einen Siebenmeter den Pfosten des SGÜ-Tores setzte, kippte das Spitzenspiel.

Trainer Sebastian Vogel, der zusammen mit der Mannschaft minutenlang mit den mitgereisten Fans den Aufstieg feierte, überlegte lang um die richtigen Worte zu finden: "Wir haben dem Druck entsprechend etwas nervös begonnen, mit zunehmender Spieldauer aber Sicherheit und Selbstvertrauen gewonnen. Schlüssel zum Sieg war unsere Abwehr. Ich habe selten ein Team erlebt, dass über so viel Bereitschaft und Teamgeist verfügt. Dazu diese fantastische Kulisse, die die Mannschaft nach vorne treibt ist unglaublich."

Jakob Skolik, Dominik Sieberin; Nico Birkenstock, Christian Paul, Robin Keller, Basti Hebmüller, Florian Lepper, Konstantin Hahne, Veit Wrobel, Tim Reinhardt, Pascal Druschke, Tommy Vogt, Tim Birkenstock, Simon Batz, Dominik Risse, Nikolai Gregory, Pierre Sieberin und Thomas Eller sind die Spieler, die zusammen mit den Trainern Sebastian Vogel und Christian Herkel den verdienten Aufstieg unter Dach und Fach brachten.

Tore ETB: Kölbel, Offermann, Stenzel, Schneider (je 3), Waltermann.

 

 

 

TV Cronenberg – DJK Styrum 35:35 (19:19). Ein wichtiger Punktgewinn für die Cronenberger vor dem entscheidenden Duell am nächsten Wochenende gegen Werden. In dem spannenden Spiel brachte sich Trainer Oliver Wysk bei einer Jubelszene selbst eine leichte Rippenverletzung bei. Sein Team geriet von 10:11 mit 12:18 in Rückstand, kämpfte sich bis zur Pause zurück und führte in der ausgeglichenen 2. Hälfte in der 58. Minute mit 35:34. Tore TVC: Gehenio (8), Kullik Einig (je 6), Köpp (5), Jacobsen (4), Sonnenberg, B. Wysk (je 2), Schäfer, T. Krugmann.

Kettwig 70 II – Winfried Huttrop 25:17 (11:5). Mit einem Großaufgebot aus der „Ersten“ bannten die Kettwiger das Abstiegsgespenst. Nach zähem Beginn führten die Gastgeber in der 15. Minute mit 4:1, stabilisierten sich jedoch und bauten den Vorsprung bis zum Wechsel. Nach dem Wiederbeginn wurde Huttroper stärker, ohne allerdings den Erfolg der Kettwiger in Gefahr bringen zu können. Für den Huttroper Vorsitzenden Dieter Keifenheim eine zu hohe Niederlage: „Leider stand unser Spiel weitgehend unter dem Motto Pleiten, Pech und Pannen.“ Tore K70: Flemmig (8), Liebenau, Brix (je 5), Bing, Scheid, Schinke (je 2), Seidel; Huttrop: Leisen (5), Stempel (4), Heßling (2), T. Fabian, Nowotny, Bohnau, de Buhr, Götte, Ebinghaus.

SG Tura/Altendorf – HSV Dümpten 23:27 (10:17). „Man hat meiner Mannschaft das Pokal-Debakel angesehen“, war Trainer Ingo Breddemann mit seiner Mannschaft bis kurz vor dem Wechsel (8:10) gegen den hohen Favoriten dennoch zufrieden. Nach dem 13:20- Rückstand kämpfte sich sein Team auf 19:23 heran. „Wir können auf dieser Leistung gegen den Tabellenzweiten aufbauen“, so Breddemann weiter. SG: Risse; Ende, Mahr (je 4), Lutz, Leick (je 3), Vetter, Rösler (je 2), Greskämper, Wieholt, Wanner, O. Griese, P. Griese.

 

HSG Mülheim – GW Werden 30:29 (13:16). Teamchef und Interimstrainer Kosta Avramidis war sauer: „Wenn man eine Fünf-Tore-Führung neun Minuten vor Schluss aus der Hand gibt, dann hat man das Spiel verdient verloren. Jetzt haben wir am nächsten Spieltag gegen Cronenberg ein Endspiel um den Klassenerhalt.“

 

 


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